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MOTOREX Racing Report 2014 DE

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CAR BLANCPAIN ENDURANCE

CAR BLANCPAIN ENDURANCE SERIES DAS JAHR DES DURCHBRUCHS FÜR DAS EMIL FREY RACING TEAM 2014 kann als Jahr des Durchbruchs für das Emil Frey Racing Team gelten, denn der in Eigenregie aufgebaute Jaguar XK als weltweit einziger privat entwickelter Rennwagen in der boomenden GT3-Kategorie hat das Laufen gelernt. Die Mannschaft rund um Fredy Barth feierte dabei beim Saisonabschluss der Blancpain Endurance Series, beim 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring, den bislang grössten Erfolg: Im Feld der 40 Sportwagen fuhr die rein eidgenössische Fahrerbesatzung Fredy Barth, Lorenz Frey und Gabriele Gardel auf Platz 9 in der Klasse gegen gestandene Werksteams. In der Teamwertung belegte man am Ende der Saison, die aus drei 3-Stunden-Rennen (Monza/Italien, Silverstone/England und Le Castellet/Frankreich), den 24 Stunden von Spa-Francorchamps/Belgien und dem 1000-Kilometer-Rennen am Nürburgring/ Deutschland bestand, ebenfalls den 9. Rang. Dementsprechend positiv fällt auch Fredy Barths Fazit nach dem letzten Rennen am Nürburgring aus: „Wir sind als einziger privater Hersteller in dieser hochkarätigen Profiliga angekommen. Darauf dürfen wir stolz sein. Wir konnten mit konkurrenzfähigen Rundenzeiten das Tempo mitgehen. Unser Emil Frey GT3 Jaguar schlug sich ausgezeichnet. Das motiviert für die Zukunft.“ ETCC ERFOLGREICHE RENNSAISON UND PROCAR POKAL FÜR RIKLI Der Traditionsrennstall aus Wangen an der Aare gehört mittlerweile zum Inventar der Tourenwagen- Europameisterschaft und kann auf ein weiteres erfolgreiches Rennjahr im internationalen Championat zurückblicken. Der sowohl für Peter Rikli als auch Andrina Gugger eingesetzte Honda Civic FD wurde noch einmal verbessert, konnte aber nicht mit den WM-erprobten BMW mithalten. Trotzdem gelangen Peter Rikli vier Podestplätze, und am Ende belegte er sogar von 14 Fahrern in der Klasse den dritten Gesamtrang und wurde damit bester Nicht- BMW-Fahrer. Auch Andrina Gugger, die immer besser im Tourenwagen zurechtkommt, fuhr gute Rundenzeiten, aber aufgrund von viel Technik-Pech reichte es nicht für einen Podestplatz. Ein Highlight gab es für das Team in der DTC/Procar-Serie in Deutschland. Beim Start auf dem Nürburgring konnte Peter Rikli beide Rennen gewinnen, und Teamkollege Dario Pergolini aus Liechtenstein holte ebenfalls Punkte. „Ich freue mich natürlich, dass wir wieder einmal einen Procar-Pokal mit nach Hause nehmen können“, strahlte Rikli, der 2014 noch viele weitere Pokale sammeln will. Trotzdem: Platz 3 in der Endabrechnung kann sich sehen lassen. „Wir können erhobenen Hauptes in die Winterpause gehen. Trotz des erheblichen Gewichtsnachteils gegenüber anderen Fahrzeugen der gleichen Klasse haben wir uns mit dem in Eigenregie entwickelten Rennfahrzeug sehr gut geschlagen“, bilanziert Peter Rikli. 22

CAR WEC, LMP1 WELTMEISTERTITEL FÜR BUEMI Endlich ein Top-Auto! Der Gedanke, den der Waadtländer MOTOREX- Markenbotschafter beim Saisonauftakt der Langstrecken-WM (WEC) in Silverstone gehabt haben dürfte, lässt sich förmlich herauslesen. Bei 55 Formel- 1-Rennen für den Toro-Rosso-Rennstall zwischen 2009 und 2011 waren zwei 7. Plätze das höchste der Gefühle. Mit dem Wechsel zu den Sportwagen und zum LMP1-Team von Toyota ging es ab 2012 stetig bergauf. In diesem Jahr wurden dann die Früchte der Arbeit geerntet: Weil sich der Toyota im ersten Jahr des neu eingeführten Effizienz-Reglements als das dominierende Auto herausstellen sollte, gab es in Silverstone und beim zweiten Rennen in Spa-Francorchamps gleich zwei Siege zum Saisonstart. Als hohe Favoriten zu den 24 Stunden von Le Mans gereist, beendete ein Unfall frühzeitig alle Sieghoffnungen. Nach der Reparatur holten Buemi und seine Teamkollegen Anthony Davidson und Nicolas Lapierre immerhin noch Rang 3. Nach einem erneuten 3. Platz im Regenchaos in Austin brachte der dritte Saisonsieg beim Toyota- Heimrennen in Fuji Buemi und Davidson wieder auf Kurs Richtung WM-Titel, welcher dann im zweitletzen Rennen der Saison ins Trockene gefahren werden konnte. ELMS ELMS LMP2 TITEL FÜR 2015 SCHON IM VISIER Dass die Mannschaft aus Marly FR zu den besten in der European Le Mans Series (ELMS) zählt, war schon vor Beginn der Saison unstrittig. Aber spätestens nach dem Jahr 2014 ist der blaue LMP2-Bolide von Benoît Morands Team einer der gefürchtetsten Gegner. Der erste Sieg war bereits beim zweiten Lauf der ELMS in Imola zum Greifen nah. Doch wenige Minuten vor Ende des vierstündigen Rennens fiel Ex-F1-Pilot Christian Klien in Führung liegend mit einem Motorschaden aus. Das Warten hatte dann beim vorletzten Rennen im südfranzösischen Le Castellet ein Ende: Klien, der Schweizer Gary Hirsch und Pierre Ragues dominierten das Rennen und bescherten Morand den ersten ELMS-Laufsieg. Gekrönt wurde die tolle Saison mit Platz 2 beim Finalrennen in Estoril und Platz 3 in der Meisterschaft – ohne den Ausfall in Imola hätte man sogar den Meistertitel geholt. Kein Wunder also, dass Benoît Morand von den ELMS-Kollegen zum “Mann des Jahres“ in der Serie geehrt wurde. Das Ziel für 2015 ist damit klar: Noch einen kleinen Schritt vorwärts machen und den ELMS-Titel ins Visier nehmen. Und mit ein bisschen Beistand vom Renngott reicht es ja vielleicht auch bei den berühmten 24 Stunden von Le Mans im Rahmen der Langstrecken-WM (WEC) zu einem Achtungserfolg. 2014 belegte man an der Sarthe bereits den starken 6. Platz unter 17 LMP2-Teams und holte einen beachtlichen 10. Gesamtrang. © Photo: P. Savet / VSA REMUS F3 POKAL TITELPOKAL FÜR THOMAS AMWEG Thomas Amweg hat dem diesjährigen Remus Formel 3 Pokal den Stempel aufgedrückt. Der 29-Jährige aus Ammerswil im Kanton Aargau hat von den 14 Rennen, die dieses Jahr auf dem Kalender standen, zehn gewonnen. Wahrscheinlich wären es sogar noch mehr geworden. Doch Amweg war bei den Läufen 9 und 10 im tschechischen Brünn nicht am Start. So gesehen hat er also nur zweimal nicht gewonnen: beim zweiten Lauf am Red Bull Ring. Und im ersten Durchgang in Hockenheim. Beide Rennen beendete der Zeller-Pilot aber dennoch auf dem Podest. In der Endabrechnung kam Amweg auf die stolze Punktzahl von 283. Der Zweitplatzierte Pole Jakub Smiechowski liegt mit 156 Zählern deutlich zurück. Amwegs Titel stand bereits beim vorletzten Saisonlauf in Imola fest. © Photo:Urs Gehrig 23

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