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MOTOREX Racing Report 2014 DE

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ROAD RACING AMA

ROAD RACING AMA SUPERBIKE STARKER ROGER HAYDEN WIRD VIZEMEISTER Das Team Yoshimura Suzuki Factory Racing hat sich zu Jahresbeginn mit dem international erfahrenen Roger Hayden, dem jüngeren Bruder von Ex-MotoGP- Weltmeister Nicky Hayden, verstärkt, und der 31-Jährige aus Owensboro/Kentucky wurde prompt zur Speerspitze des Teams im Kampf um den US- Superbike-Titel. Bei acht von elf Rennen stand er auf dem Podest und wurde in der zweiten Saisonhälfte immer stärker. Mit einem Sieg beim Meisterschafts- Finale im New Jersey Motorsport Park zeigte er, dass in Zukunft noch stärker mit ihm zu rechnen sein wird. Der Kolumbianer Martin Cardenas schaffte es auch viermal aufs Podest und gewann das nicht zur Meisterschaft zählende Rennen in Fontana. Doch er musste seine Hoffnungen auf den Titelkampf nach Stürzen in Barber, Mid-Ohio und New Jersey begraben und beendete die Saison als Meisterschafts-Sechster. Dafür zeigte Chris Clark, der 23-jährige Junior des Teams umso mehr Konstanz, stand im Barber Motorsports Park erstmals auf dem Superbike-Podest und beendete die Meisterschaft als Vierter. Wenn die KTM RC8 auch zum letzten Mal in einer Meisterschaft eingesetzt wurde, bei ihrem “Schwanengesang“ brachte sie der ehemalige Supermoto-Spezialist Chris Fillmore auf den achten Gesamtrang und verpasste das Podest in Mid-Ohio für KTM/HMC Superbike Racing nur knapp. © Photos:Brian J. Nelson IDM SUPERBIKE DANNY DE BOER SPRINGT IN DIE BRESCHE Nach dem Vizemeistertitel 2013 von Michael Ranseder machte sich das Team von HRP Holzhauer, das in den vergangenen Jahren bereits vier Meisterschaften für sich entscheiden konnte, berechtigte Titelhoffnungen. Doch der 28-jährige Österreicher blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Nach Ranseders anhaltendem Formtief und fünf Stürzen in acht Rennen entschied sich Teamchef Jens Holzhauer, lieber nach vorn zu schauen und in die Zukunft zu investieren. Er ersetzte Ranseder durch den 21-jährigen Tschechen Jan Halbrich. Dafür entwickelte sich der zu Saisonbeginn verpflichtete, 24-jährige Niederländer Danny De Boer zu einem stabilen Top-ten-Piloten, der die Meisterschaft klar über den Erwartungen als Sechster beendete. 20

ROAD RACING INTERNATIONALE SPANISCHE MEISTERSCHAFT JESKO RAFFIN DOMINIERT © Photo: Pons Racing Team In der FIM CEV, der internationalen spanischen Meisterschaft, die mittlerweile auf Strecken in drei Ländern ausgetragen wird und durch den identischen Promoter als Vorhof zur Motorrad-Weltmeisterschaft gilt, war der erst 18-jährige Schweizer Jesko Raffin die Sensation. In der Moto2-Klasse gewann er mit seiner Kalex, wenn er von der Konkurrenz nicht zu Fall gebracht wurde, fast alle Rennen und gewann den Titel überlegen. Im Junior-Team des spanischen Ex-Weltmeisters Sito Pons stellte er dessen Sohn Edgar klar in den Schatten, selbst wenn dieser ebenfalls gut zurechtkam: er gewann das Auftaktrennen nach dem Sturz von Raffin und stand noch zweimal auf dem Podest. Raffins souveräne Form und die unermüdliche Arbeit seines Managers Marco Rodrigo haben nun ihre Früchte gebracht: Das aufstrebende Talent aus Zürich wird im nächsten Jahr im Team von SAG eine Kalex in der Moto2-Weltmeisterschaft einsetzen. BRITISH SUPERBIKE SPEKTAKULÄRER EINSTAND VON CHRIS WALKER UND JAMES ELLISON Die Mannschaft von GBmoto hat sich in diesem Jahr einer grossen Herausforderung gestellt: Sie wurden das offizielle Team von Kawasaki im hart umkämpften British Superbike Championship. Mit den beiden Routiniers, dem 42-jährigen Publikumsliebling Chris Walker und dem 34-jährigen Ex-Endurance-Weltmeister James Ellison, sorgte das Team mit den grünen Kawasaki ZX-10 Ninjas für viel Spektakel. Damit die Meisterschaft bis zum Finale spannend bleibt, verfügt die BSB über ein einzigartiges Punktesystem, welches unter anderem vorsieht, dass die ersten 19 Rennen dazu dienen, die sechs Titelaspiranten zu bestimmen. Chris Walker wurde der älteste Fahrer der BSB-Geschichte, der es mit einem zweiten Platz gleich beim Saisonauftakt und zwei weiteren Podestplätzen unter die sechs Finalisten geschafft hat. James Ellison machte es zunächst noch besser und stand bei den ersten sechs Rennen immer auf dem Podest, doch in Brands Hatch stürzte er bei hohem Tempo und zog sich einen komplizierten Bruch des rechten Oberarms im Bereich des Schultergelenks zu. Er wurde operiert und musste sechs Wochen pausieren. Auch nach seiner Rückkehr brauchte Ellison einen weiteren Monat, bis er seine körperliche Form wiedererlangt hatte. Doch mit zwei zweiten Plätzen beim Finale in Brands Hatch zeigte er, dass er ohne Verletzung ein ganz heisser Titelfavorit gewesen wäre. 21

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