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MOTOREX Racing Report 2014 DE

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RALLYE © Photo: M.

RALLYE © Photo: M. Maragni © Photo: C. Barni © Photo: Future7Media RALLYE MARC COMAS RÜCKKEHR AN DIE SPITZE Marc Coma (KTM) hat 2014 alles richtig gemacht: Indem er die Weltmeisterschafts-Rallyes Dakar und FIM Cross-Country gewann, hat er sich als der Rallye- Meister schlechthin etabliert. Nachdem er das Dakar- Rallye 2013 wegen einer Schulterverletzung verpasst hatte, kehrte Coma 2014 mit dem festen Vorsatz zurück, das anspruchsvollste Rennen in der Welt des Motorsports diesmal für sich zu entscheiden. Er absolvierte die zwei Wettkampfwochen fehlerfrei und ging daraufhin als vierfacher Sieger dieses Events in die Geschichtsbücher ein. Nachdem er das Dakar-Rallye gewonnen hatte, konzentrierte er sich darauf, die Serie der Cross- Country-Rallyes zurückzuerobern. 2013 hatte er den Titel abgeben müssen. Der KTM-Fahrer reiste in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Katar, Italien, Brasilien und schliesslich nach Marokko und lieferte eine vorbildliche, auf hohem Niveau konstante Leistung ab. Stets war er auf Platz Eins oder Zwei, und obwohl er die letzte Runde in Marokko gar nicht mehr gewinnen musste, fuhr er dort als Sieger des Rennens und frisch gekürter Champion über die Ziellinie. Bei dem Rallye Dakar schaffte es Jordi Viladoms von KTM neben Coma ebenfalls aufs Podium und lieferte eine einwandfreie Performance ab. Damit konnte er sich als Verfolger seines Teamkollegen platzieren. Ruben Faria musste die Dakar-Rallye zwar vorzeitig verlassen, fuhr bei den Cross-Country-Wettbewerben aber nur eine Position hinter Viladoms als Sechster ins Ziel. 14

SUPER ENDURO / ENDURO EXTREME SUPER ENDURO TADDY BLAZUSIAK: IN DER HALLE NICHT ZU BREMSEN... Zu Beginn des Jahres 2014 war KTM-Fahrer Taddy Blazusiak wieder einmal nicht aufzuhalten: Zum fünften Mal in Folge schaffte er es aufs Siegertreppchen der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft und stellte damit einen neuen Rekord auf. Indoor war er schon immer das Mass aller Dinge, ganz gleich, auf welcher Seite des Atlantiks er an den Start ging! Auch 2014 schickte Blazusiak wieder alle Konkurrenten geschlagen nach Hause. In Grossbritannien brachte er die Sache mit einem perfekten Ergebnis gleich in der ersten Runde ins Rollen. Allerdings reichte das Ergebnis, das er dann bei der zweiten Runde in seiner Heimat Polen einfuhr, für den ersehnten Sieg noch nicht aus. Doch in den Runden drei und vier in Brasilien bzw. in Mexiko kehrte Blazusiak gleich in Brasilien auf die oberste Podiumsstufe zurück – sehr zur Freude seiner Fans! Dann kehrte der KTM-Fahrer für die vorletzte Runde in Spanien nach Europa zurück und lieferte eine meisterhafte Fahrleistung ab, die ihm bei allen drei Hauptevents den Sieg einbrachte. So fuhr Blazusiak auf einem komfortablen Punktepolster in die Endrunde der Weltmeisterschaft in Frankreich und siegte mühelos gleich zweimal hintereinander. Damit war ihm sein fünfter Weltmeistertitel sicher. © Photo: Future7Media © Photo: drp Productions Zu Blazusiak gesellte sich Jonny Walker (KTM), der sich auf den dritten Platz des Siegerpodests vorkämpfte. Auch er war eine starke Indoor-Saison gefahren und hatte das Rennen in Frankreich in der Endrunde gewonnen. ENDURO EXTREME JONNY WALKER MACHT SICH EINEN NAMEN BEIM HARD ENDURO 2014 war das Glücksjahr von Jonny Walker (KTM). Der junge Brite fand sich im Hard Enduro-Rennen gleich hervorragend zurecht und schlug schliesslich sogar Graham Jarvis in den beiden wichtigsten Rennen des Jahres – Erzberg und Romaniacs. 2013 hatte er sich in keinem der beiden Rennen einen Platz auf dem Podest sichern können, doch dies hat Walker in diesem Jahr mehr als wettgemacht. Entschlossen erkämpfte Walker sich in Erzberg den Weg aufs Siegertreppchen und legte dabei ein atemberaubendes Rennen hin. Der KTM-Fahrer lag von Anfang an in Führung und brachte die berühmt-berüchtigten Steilanstiege und -abhänge des «Eisernen Giganten» rasch hinter sich. Dann fuhr Walker weit vor allen anderen über die Ziellinie und holte sich zum zweiten Mal in seiner Karriere den Siegertitel im Erzbergrennen. © Photo: Future7Media Beim Romaniacs-Rennen in Rumänien konzentrierte sich Walker darauf, seine Siegesdynamik aufrechtzuerhalten. Da er dieses Rennen erst noch gewinnen musste, fuhr er die erste der vier Etappen stilistisch einwandfrei aus und sicherte sich schon am ersten Tag den Sieg. Nachdem er auf diese Weise in Führung gegangen war, blieb er den Rest der Woche über gelassen, während Jarvis alles tat, um ihm die Spitzenposition doch noch abzujagen. Doch Walker gewann auch die vorletzte Etappe und gab die Zügel am vierten und letzten Tag ebenfalls nicht aus der Hand. So holte er sich in diesem Jahr auch im Romaniacs-Rennen den Siegertitel. 15

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