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MOTOREX Magazine 2015 105 AT

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INSIDE Für jede

INSIDE Für jede Oelanalyse benötigt das MOTOREX-Labor eine korrekt entnommene Oelprobe. Dafür gibt es ein praktisches Oelanalyse-Set, welches die Entnahme und das Handling der Probe einfach und sicher macht. AUSSAGEKRÄFTIGE OELANALYSEN Oelanalysen sind für die Zustandsüberwachung einer Maschine oder einer Anlage von zentraler Bedeutung. Deshalb bietet MOTOREX seinen Kunden exakt auf die Bedürfnisse zugeschnittene Analysepakete und Dienstleistungen an. Ob es sich um Analysen von Motoren-, Getriebe-, Hydraulikoelen oder Metallbearbeitungsflüssigkeiten, Kompressorenoelen oder eines anderen Schmierstoffs handelt, richtig interpretierte Oelanalysen ermöglichen stets aussagekräftige Rückschlüsse über den Zustand und den Einsatz der jeweiligen Baugruppen. Bei gewissen Anlagen (z. B. Bergbahnen) sind regelmässige Laboranalysen für die Zustandsüberwachung sogar zwingend vorgeschrieben. AUSGANGSPUNKT OELPROBE Damit die Untersuchungen durchgeführt werden können, braucht es immer eine korrekt entnommene Oelprobe. Dazu sollte die Maschine betriebswarm sein und das Oel, wenn möglich, bei einer Abnahmestelle am Oelkreislauf gezogen werden. Auf jeden Fall sollte die Probeentnahme weder am Boden noch an der Oberfläche des Tanks (Carter) erfolgen. Für die saubere Entnahme gibt es sogenannte Oelanalyse-Sets, die bei Bedarf beim MOTOREX- Gebietsleiter bezogen werden können. Dabei muss unbe- dingt auch das Beilageblatt vollständig ausgefüllt und die Probe am mitgelieferten Fläschchen korrekt beschriftet werden. Danach kann das Beilageblatt zusammen mit der Oelprobe im dafür beiliegenden Umschlag einfach per Post an MOTOREX geschickt werden. Heute werden in den MOTOREX-Laboratorien in Langenthal rund 120 verschiedene Arten von Analysen durchgeführt. Jährlich werden so um die 8000 Schmierstoffproben durch das Fachpersonal mit Hilfe topaktueller Infrastruktur analysiert. Die bestimmten Labordaten werden ausgewertet und in Zusammenarbeit mit den Anwendungstechnikern des technischen Kundendienstes in einem Prüfbericht kommentiert. Dabei werden für den Kunden auch konkrete Empfehlungen abgegeben. FÜR DIE ZUSTANDSÜBERWACHUNG Zustandsüberwachungen lassen sich ideal durch Analysen der eingesetzten Schmierstoffe unterstützen. Dabei gibt 14

Aussagekräftig: Bereits 100 ml des zu überprüfenden Fluids reichen dem MOTOREX-Labor, um die gewünschten Analysen durchzuführen. Verschiedene Muster, z. B. eines Hydraulikfluids, lassen sich durch die Röntgenfluoreszenzanalyse direkt miteinander vergleichen. eine Vielfalt möglicher Untersuchungen einen direkten Einblick in die Maschine. Somit erlauben Analysen Aussagen über den generellen Zustand einer Maschine. Erkennbar sind dadurch oft Schäden, Überlastungen (Hitze, Abrieb), Fremdstoff- und Wassereintrag, Undichtheiten und mikrobiologische Verunreinigungen. Zudem bieten Schmierstoff-Analysen weitere wertvolle Vorteile wie: • Verifizierung, ggf. Verlängerung der Oelwechselintervalle • Optimierung der Wartungsintervalle • Senkung der Kosten und Erhöhung der Kostentransparenz • Erhöhung der Betriebssicherheit HERSTELLER IM VORTEIL Als Hersteller von schmiertechnischen Produkten kennt sich MOTOREX im Bereich der Petrochemie bestens aus. Geht es dabei um die Eigenschaften z.B. eines Hydraulikfluids aus vollsynthetischen Estern, spezieller Hochdruck- Additives oder das Verhalten von biologisch schnell abbaubaren Produkten: Wer den Aufbau seiner mehrere Tausend Rezepturen umfassenden Produktepalette kennt, weiss auch, worauf es bei der Analyse ankommt. VIELGENUTZTE RFA-METHODE Für die schnelle und exakte Analyse von gebrauchten Schmierstoffen setzt MOTOREX unter anderem die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) ein. Sie ist eine der am häufigsten eingesetzten Methoden zur qualitativen und quantitativen Bestimmung der elementaren Zusammensetzung einer Probe. Der Anwendungsbereich ist extrem breit. Bei der Messung wird die Probe nicht zerstört. Die Nachweisgrenze liegt etwa bei einem Mikrogramm (0,000001 Gramm). Dabei interessieren generell die • Elementgehalte, z. B. Additives, und deren Konzentration • Abriebelemente (Metalle) für Verschleiss- und ggf. Schadenanalysen • Verunreinigungen • Vermischungen (Fremdoele) • Rohstoffgehalte neuer Produkte (Produktionskontrolle) Wer den Aufbau seiner mehrere Tausend Rezepturen umfassenden Produktepalette kennt, weiss auch, worauf es bei der Analyse ankommt. KOSTENFOLGE DER ANALYSEN Schmierstoffanalysen von Kundenmustern können je nach Produkt und Analyse-Methoden unterschiedlich ausfallen. Dementsprechend ist der Aufwand durch das Fachpersonal im eigens dafür eingerichteten Analyse- Labor variabel. Die Resultate der Analyse werden von erfahrenen Anwendungstechnikern überprüft, beurteilt und dann meistens per E-Mail übermittelt. Bei Bedarf erläutert der zuständige MOTOREX-Gebietsleiter dem Kunden die Resultate. So können Oelanalysen Kosten zwischen CHF 100.– und 300.– verursachen. Im Vergleich zu den Kosten für eine nach dem Feinstfiltrieren wieder einsetzbare Hydraulikoelbefüllung in einer grossen Baumaschine ist dieser Betrag verschwindend klein. Ihr MOTOREX-Gebietsleiter gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte zu diesem Thema. • MOTOREX MAGAZINE 105 AT I JULI 2015 15

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