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MOTOREX Magazine 2011 94 DE

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industry Bei der Binder

industry Bei der Binder Electronic Components AG in Grenchen werden hochwertige Décolletageteile aus verschiedensten Materialien für die Verbindungstechnik hergestellt. DIREKTE VERBINDUNG ZUM ERFOLG Durch die Umstellung von fünf verschiedenen Schneidoelen auf das universell einsetzbare Hochleistungsfluid MOTOREX ORTHO NF-X konnte die Firma Binder Electronic Components in Grenchen erfolgreich das Fluidmanagement rationalisieren und die Produktivität steigern. Die Firma Binder Electronic Components AG wurde 1979 in Grenchen als Tochterunternehmen der Franz Binder GmbH + Co. Elektrische Bauelemente KG in Neckarsulm gegründet. Das Unternehmen stellt auf über 60 verschiedenen Maschinen elektronische Komponenten rund um den Bereich hochwertiger elektronischer Verbindungen, sprich Stecker, her. Im Werk in Grenchen werden sämtliche spanabhebenden Produktionsschritte durchgeführt. Als klassischer Décolleta gebetrieb bearbeiten die 60 Mitarbeitenden neben Stangenmaterial mit Durchmessern von 2 bis 32 mm auch Ringmaterial. Die Endmontage der Komponenten findet anschliessend im Stammwerk in Deutschland statt. LAUFENDE INNOVATION Seit der Gründung im Jahre 1979 wurde das Werk laufend ausgebaut und erneuert. So verfügt der Betrieb heute über eine Produktionsfläche von gut 4000 m 2 und einen extrem vielfältigen Maschinenpark, welcher Kurven maschinen, CNC-Langdrehautomaten, Mehrspindler und sogar Rundtaktmaschinen umfasst. Dabei beherrschen die Décolleteure auf den unterschiedlichsten Maschinen sämtliche Produktionstechniken und ver arbeiten Materialien wie Messing, Bronze, Aluminium und synthetische Werkstoffe. Immer öfter wird auch Edelstahl verarbeitet. EINFLUSSFAKTOR SCHNEIDOEL Bis vor einiger Zeit wurde im Betrieb mit fünf verschiedenen Schneidoelen gearbeitet. Das wirkte sich nicht nur auf den Produktionsfluss durch die Verfügbarkeit der geeigneten Maschinen aus, sondern auch auf die Werkzeugwahl, die Reinigung der Teile und die Späneaufbereitung. Das Einsammeln und Zentrifugieren der Späne wurde während vieler Jahre von Hand und mit einfachen Maschinen durchgeführt. Eine sehr anstren- 18

Mit der Umstellung auf ein einziges Schneidoel wurde auch die Oelrückgewinnung mit der vollautomatischen Spanzentrifuge vereinfacht. Bei Binder fallen im Produktionsprozess rund 350 Tonnen Späne an. Deren Recycling und die Rückgewinnung des ausgetragenen Schneidoels sind für die Kalkulation massgebend. Das zurückgewonnene Schneidoel wird mit einer Filtrieranlage gereinigt und mit einem Anteil Frischoel den Werkzeugmaschinen zugeführt. gende und trotzdem anspruchsvolle Arbeit, denn das so zurückgewonnene Oel musste sortengetrennt wieder den entsprechenden Maschinen zugeführt werden. Eine Vermischung mit anderen Oeltypen war dabei keine Seltenheit, was sich teilweise auch auf die Schnittdaten auswirkte. Durch den Wunsch eine vollautomatische Spanzentrifuge anzuschaffen, lag auch die Umstellung auf ein universell einsetzbares Schneidoel auf der Hand. Was bis vor einigen Jahren noch reines Wunschdenken war, konnte MOTOREX mit dem Hochleistungs-Schneidoel ORTHO NF-X in der Viskosität ISO VG 10 für eine Testreihe in verschiedene Maschinen einfüllen. NEUSTART MIT ORTHO NF-X Im Testbetrieb auf verschiedenen Maschinentypen mit MOTOREX ORTHO NF-X konnten alle Bearbeitungsschritte mit ein und demselben Schneidoel ausgeführt werden, und dank der integrierten Vmax-Technology verbesserten sich auch die Produktionszahlen sowie die R a -Werte der Oberflächen. Speziell die Buntmetalloberflächen konnten nochmals optimiert werden und entsprechen nun auch den höchsten visuellen Qualitätsansprüchen. Nach den gemachten guten Erfahrungen stellte die Binder Electronic Components AG den ganzen Betrieb auf das neue Schneidoel um. Dadurch wurden der Einkauf, die Logistik und die Oelrückgewinnung von den Spänen sowie die Teilereinigung massiv vereinfacht. Schneidoel machte den Weg frei «Die Umstellung auf das universell einsetzbare Schneidoel von MOTOREX machte den Weg frei für eine Vielzahl weiterer Verbesserungen im Produktionsprozess. Vor einigen Jahren wäre das noch reines Wunschdenken gewesen, heute ist es Realität!» David Phan, Produktionsleiter Binder Electronic Components AG, Grenchen 350 TONNEN SPÄNE IM JAHR Das Unternehmen verarbeitet pro Jahr ca. 450 Tonnen Metall, woraus rund 100 Tonnen Produkte und 350 Tonnen Späne entstehen. Der Grund dafür liegt in vielen Teilen mit kleinen Durchmessern (Uhrenbranchenstandard!), welche aus einem noch möglichst stabilen, sprich dicken Stangenmaterial gefertigt werden. Die Späne, zum grössten Teil aus Messing, werden in mobilen Sammelwagen vollautomatisch der Oelrück gewinnungs anlage zugeführt und zwei Mal ausgeschleudert. Das so zurückgewonnene Oel wird feinfiltriert (10 Mikron) und den Werkzeugmaschinen wieder zugeführt. Die Späne, frei von problematischen Stoffen wie Chlor und Schwermetallen, können danach problemlos dem Recycling zugeführt werden. Gerne geben wir Ihnen über die neueste Generation der Bearbeitungsfluids von MOTOREX und über die Optimierungsmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen Auskunft. • motorex Magazine I Dezember 2011 19

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