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MOTOREX Magazine 2010 90 DE

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INSIDE

INSIDE Die Flexibilität der Aerosolproduktion ist stark gestiegen, seit nicht mehr bedruckte Gebinde verwendet, sondern neutrale Spraydosen direkt auf der Linie etikettiert werden. MODERNISIERTE AEROSOLABFÜLLEREI: SPRAYS AM LAUFENDEN BAND Eine umfassende Modernisierung und eine nochmals verbesserte Qualitätskontrolle ermöglicht es MOTOREX seine Sprays noch effizienter herzustellen. Eine Meisterleistung in vielerlei Hinsicht, denn die explosionsgeschützte Produktion erfordert neben modernster Infrastruktur auch viel Wissen und Können der Mitarbeitenden. Wir haben den Produktionsablauf für Sie mitverfolgt. Auf eigenen Produktionsanlagen flexibel produzieren zu können, entspricht auch bei den Aerosolprodukten, also den Sprays, der Ideologie von MOTOREX. Als einer der wenigen Produktionsbetriebe im chemisch-technischen Bereich in der Schweiz werden die Sprays von MOTOREX von A bis Z am Standort Langenthal hergestellt. Nach exakten Rezepturen des Labors werden die Wirkstoffe gemischt und veredelt. Auf direktem Weg oder ab Lager werden die 1000-Liter-Container anschliessend für den Abfüllprozess in die Aerosolabfüllerei gebracht. «Handarbeit ist nicht wegzudenken» 95 VERSCHIEDENE SORTEN SPRAYS Rund 95 verschiedene Produkte in der Form von Sprays werden bei MOTOREX hergestellt. Dabei können Dosengrössen von 50 bis 750 ml verarbeitet werden. Das Knowhow der Aerosolabfüllerei wird übrigens auch von anderen Unternehmen genutzt und so führt MOTOREX regelmässig Lohnaufträge aus. Bei der Vielzahl der Sorten ist dies auch logistisch eine echte Herausforderung. Stehen die Leergebinde, welche gleich palettenweise in die Abfüllerei gebracht werden, vor der Förderanlage, kann die nach einer klar gegliederten Checkliste vorbereitete Produktionsstrasse in Betrieb genommen werden. EXPLOSIONSGESCHÜTZTES ABFÜLLEN Neu ist die vollautomatische Abfüllanlage sowie der Wirkstoffcontainer in einem separaten Raum untergebracht. Durch kleine, schiessschartenartige Schlitze in der Wand bringt die Förderanlage die leeren Dosen zu der Abfüllanlage, wo der Inhalt genau dosiert eingefüllt und das Sprühventil mit dem Ansaugrohr um die obere Dosenöffnung gebördelt wird. Zudem wird das Treibgas, ein natürliches Butan/Propan-Gemisch (FCKW-freies Erdgas) ab einem Zentraltank eingefüllt. Anschliessend läuft die volle Spraydose über ein automatisches Wägesystem. Dort wird das Gewicht nach den vorgegebenen Sollwerten verglichen. 14

1) Das rechtzeitige Beschicken der Leergebindeförderanlage wird von Hand ausgeführt. Dadurch können ggf. beschädigte Dosen noch vor dem Befüllen aussortiert werden. 2) Im explosionsgeschützten Abfüllautomaten wird den Dosen das Füllgut, das Ventil sowie das Treibmittel automatisch und ohne Beisein eines Mitarbeiters zugeführt. 3) Danach durchlaufen die vollen Sprays ein Gewichtskontrollsystem, das jedes Gebinde nach den vorgegebenen Sollwerten überprüft. 5) Die fertigen Sprays können durch die aufgesteckten Deckel ausschliesslich von Hand verpackt werden. MIT DEM RICHTIGEN SPRÜHVENTIL Nun wird je nach Produkt der passende Sprühkopf aufgesteckt und die funktionsfähige Spraydose setzt ihren Weg weiter in Richtung Etikettiermaschine fort. Eine grosse logistische Errungenschaft ist die Verwendung von neutralen Blechdosen und deren anschliessenden Etikettierung. Früher wurden bedruckte Dosen verwendet, was die Flexibilität der Anlage stark einschränkte. Je nach Absatzmarkt können so die richtigen Sprachversionen und, wo verlangt, auch Etiketten mit bestimmten Hinweisen berücksichtigt werden. Eine Inkjet-Beschriftungsstation bringt auf jeder Dose deren Gewicht, Datum und Chargennummer auf. AUCH NOCH HANDARBEIT Handarbeit ist trotz eines grossen Automationsanteils nicht wegzudenken. So gibt es eine Vielzahl von Kontrollund Nachfüllarbeiten, welche nach wie vor von Hand gemacht werden. Auch das Bestücken der Dosendeckel mit Verlängerungsrohr in die Aufsteckmaschine gehört dazu. Die Deckel selber werden dort maschinell auf die Spraydose gedrückt. Nun sind die praktischen Helfer aus der Dose bereit für die Endverpackung in eigens codierten Kartons. Auch das ist wiederum Handarbeit. Nun kommen die Kartons nach einem vorgegebenen Packschema auf die Europaletten und werden zum Schutz noch foliert. GEKONNTES ZUSAMMENSPIEL Fast wie Synchronsportler arbeiten die Leute des Teams Aerosolabfüllerei zusammen – immer im richtigen Moment am richtigen Ort, um einen unterbruchslosen Produktionsablauf sicherzustellen. Ein gekonnter Griff hier, ein Telefon an den Staplerfahrer mit Leergut da. «So macht das Produzieren Spass, wenn’s so richtig chuttet», meint da ein Mitarbeiter frei von der Leber weg. • 4) In einem robotisierten Etikettiersystem wird den noch neutralen Dosen nun ein farbiges und informatives Kleid gegeben. MOTOREX MAGAZINE I AUGUST 2010 15

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