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MOTOREX Magazine 2005 76 DE

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Industrie Kanal für

Industrie Kanal für Bearbeitungsfluid Werkzeugschneide Industrie Tiefbohrungen von «x-fach D» mit Einlippenwerkzeugen können heute mit ausgeklügelten Tiefbohreinrichtungen und Bohrwerkzeugen hochpräzise auf Bearbeitungszentren gefertigt werden. Dabei spielt das eingesetzte Bearbeitungsfluid eine zentrale Rolle. Tiefbohren in schwer zerspanbare Materialien Hartmetallbohrer, wie z.B. BOTEK-Einlippenbohrer, müssen heute immer höheren Vorschubgeschwindigkeiten und Belastungen standhalten. Da überzeugt nur Hightech. Fotos: Botek Damit auf einem modernen Bearbeitungszentrum tiefgebohrt werden kann, sind eine Tiefbohrvorrichtung und eine leistungsfähige Hochdruck-Kühlvorrichtung notwendig. Beim Tiefbohren von hoch legierten und nichtrostenden Stählen, wie sie in der Medizinaltechnik verwendet werden, spült das Bearbeitungsfluid unter sehr hohem Druck die Späne laufend aus der Bohrung und übernimmt bei allen Bearbeitungsschritten eine prozesssichernde Funktion. Implantat aus INOX 1.4441 Die komplexen Bearbeitungsprozesse am gezeigten Implantat umfassen Drehen, Gewindewirbeln, Tiefbohren, Aussen- 6-Kant-Fräsen, Abstechen und Schlichten. Sollen alle Arbeitsschritte auf demselben Bearbeitungszentrum gemacht werden, muss auch das eingesetzte Schneidoel echte Höchstleistungen vollbringen. Folgende Eigenschaften des Schneidoels wurden für die Herstellung des Werkstücks verlangt: •herausragende Hochdruck-Eigenschaften (Extreme Pressure), da das Aggregat das Oel mit Drücken von bis zu 350 bar fördert • hohes Luftabscheidevermögen in allen Temperaturbereichen • extreme Kühlleistung, speziell beim Tiefbohren • optimaler Schutz der Werkzeugschneide beim Wirbeln und Bohren • überdurchschnittliche Benetzund Schmierwirkung • keine Emissionen durch Geruch oder Oelnebel Die Spezialisten wählten für den Test MOTOREX ORTHO NF-X, welches sich im Vergleich mit einem herkömmlichen Tiefbohroel gesamthaft und insbesondere beim Arbeitsschritt «Tiefbohren» messen sollte. Aufschlussreiche Vergleichsserie Die komplette Bearbeitung des Werkstücks aus zähem Implantatenstahl bei der Firma Stuckenbrock Medizintechnik GmbH in Tuttlingen/D forderte alle Produktionsfaktoren sichtbar. Die Vergleichsserie konnte auf identischen TORNOS- Bearbeitungszentren mit denselben Werkzeugen produziert werden. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Tiefbohr- resultate mit einem herkömmlichen Tiefbohroel und MOTOREX ORTHO NF-X gelegt. Die extremen Anforderungen an die Hochdruckbeständigkeit und Kühlleistung des Schneidoels beim Tiefbohren (Bohrungsdurchmesser von 1.15 mm und eine Bohrungstiefe von 60 mm) zeigten schon nach kurzer Zeit deutliche Unterschiede. Als grosser Vorteil von ORTHO NF-X erwies sich auch die Eigenschaft, mit der dünnen Viskosität von ISO 15 den «Spagat» zwischen einem dicken Oel, MOTOREX ORTHO NF-X ISO 15 Standzeit Bohrer beim Tiefbohren 0 200 400 600 800 14 10 15 Bohroel ISO 10 800 Bohrdistanz in cm pro Bohrer (Bohrungsdurchmesser 1.15 mm/Bohrungstiefe 60 mm) z.B. 32 cSt, zum Gewindewirbeln, und einem dünnen Oel zum Tiefbohren ohne Leistungseinbusse zu schaffen. Waren die Oberflächengüten bei den bisherigen Bearbeitungsschritten beinahe identisch, konnte beim Tiefbohren mit ORTHO NF-X eine stark verbesserte Werkzeugstandzeit (siehe Grafik: Standzeit Bohrer) bei einem optimierten Ra-Wert ermittelt werden. Auch konnte die Leistung insgesamt massiv, nämlich um satte 47,6%, gesteigert werden. Dafür verantwortlich ist ein komplexes Additivespaket, welches in allen MOTOREX ORTHO-Schneidoelen mit der v max-Technology enthalten ist. Die MOTOREX v max-Technology ermöglicht beim Bearbeiten in bestimmten Temperaturbereichen im entscheidenden Moment erwünschte chemische Synergieeffekte und so maximale Fertigungsgeschwindigkeiten. Tiefbohren mit positivem Nebeneffekt 1000 1200 1200 1400 Beim Tiefbohren auf einem Bearbeitungszenter wird für den Anbohrvorgang eine sogenannte Pilot- oder Startbohrung angebracht. Während des Bohrvorgangs mit dem Vollhartmetall-Einlippenbohrer stützt sich das Werkzeug mit den Führungsleisten an der Bohrungswand ab. Dadurch entstehen ein glättender Effekt und die für das Tiefbohrverfahren charakteristische hohe Oberflächengüte (Ra- Wert) sowie höchste Toleranz- und Formgenauigkeit der Bohrung. Das kann ansonsten nur mit einem zusätzlichen Arbeitsgang, etwa durch Reiben, erreicht werden. Der Verzicht auf den Bearbeitungsschritt «Reiben» steigert nicht nur die Produktionskapazität, sondern wirkt sich auch positiv auf die Kostenrechnung aus. Moderne Tiefbohrwerkzeuge sind hochpräzise Hightech-Produkte, welche in der Kalkulation der Herstellkosten einen gewichtigen Faktor darstellen. Ein ideales Zusammenspiel von Werkzeug, Bearbeitungsprozess und Bearbeitungsfluid lässt sich klar an den verlängerten Werkzeugstandzeiten ermitteln. Haben Sie Fragen zum Thema Tiefbohren? Unsere Spezialisten der MOTOREX AG stehen Ihnen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite. In mehreren Arbeitsschritten entsteht dieses hochpräzise Implantat mit einer Tiefbohrung bei der Firma Stuckenbrock Medizintechnik GmbH in Tuttlingen/D aus 1.4441-Implantatenstahl.

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